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Wir über uns Von Anfang an steht unsere musikalische Arbeit im Zeichen des Bewußtseins, daß wir mit Hilfe der Musik biblische Texte interpretieren und damit religiöse Inhalte vermitteln wollen. Dieses Musikverständnis kommt in den folgenden Textauszügen zum Ausdruck. Auszug aus: Kirchenmusik und "Mittlere Ebene" Vortrag bei der Tagung der Akademie Arnoldshain am 08.02.2003 von Reinhard Bertram "Musik eröffnet den Zugang zu einer anderen Welt, zu einer anderen Wirklichkeit. Sie ist selbst eine eigene Welt, die unsere alltägliche Realität verwandelt. So hat die Musik wie alle Formen der Kunst seit Beginn der Menschheitsgeschichte eine ursprünglich religiöse Bedeutung. Die Riten und Kulte aller Religionen sind ohne Musik nicht denkbar. In der jüdisch-christlichen Tradition wird die Musik als Zeichen, als Hinweis auf die Gegenwart und Wirklichkeit des lebendigen Gottes verstanden. ... Gerade in unserer Zeit, in der vielfach das Wissen um christliche Tradition abgebrochen ist und viele Menschen nur noch selten einen Gottesdienst besuchen, kommt den kirchenmusikalischen Aufführungen eine besondere Bedeutung zu. Hier wird durch die Musik das Verhältnis des Menschen zu Gott zur Sprache gebracht und die Frage nach Gott durch die transzendente Dimension der Musik ganz selbstverständlich gestellt. Kirchenmusikalische Aufführungen ermöglichen Menschen eine religiöse Erfahrung ohne dass sie von vorneherein den theologischen und dogmatischen Voraussetzungen der jeweiligen Texte und Kompositionen zustimmen müssen." Während des über 20-jährigen Bestehens der Ev. Chorgemeinschaft Niederhöchstadt/Steinbach hat sich ein sehr umfangreiches Repertoire an Geistlicher Musik gebildet, das durch das Singen in Gottesdiensten, Geistlichen Abendmusiken und in Chorkonzerten erarbeitet wurde. Selbstverständlich
wird bei uns aber auch die weltliche Chormusik gepflegt. Sowohl Lieder
alter Meister als auch zeitgenössischer Komponisten sowie deutsche
und internationale Volksweisen gehören dazu. Die beiden Chöre aus Niederhöchstadt und Steinbach sind im Laufe der Jahre zu einer harmonischen Gemeinschaft zusammengewachsen, denn die Möglichkeit zum näheren Kennenlernen wird bei dem gelegentlichen gemütlichen Beisammensein im Anschluss an die Chorproben und an den Abschlussabenden zum Halbjahreswechsel reichlich genutzt. Ein jährlicher Ausflug in interessante Regionen, der meist mit einem Auftritt in einer Kirche des Ausflugzieles gekrönt wird, z.B. in der Katharinenkirche in Oppenheim, der Herderkirche in Weimar, der Klosterkirche Maulbronn, der Wittenberger Schlosskirche, im Dom zu Speyer und in der Felsenkirche von Idar-Oberstein.
Stand 28.02.2008
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Dekanatsmusiker Axel Braun, Kronberg Dekanatsmusikerin Karin Giel, Bad Homburg
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