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Pressestimmen Eschborner Stadtspiegel vom 26.03.2009
Taunus-Zeitung im Dezember 2008:
Kommentar zum Projektchor am 21.03.2008
Annette Linhardt, 27.03.2007 "...Liebling, zieht erst der Lenz ins Land " Eschborner Chöre besingen den Frühling Vogelgezwitscher erfüllt die beinahe bis auf den letzten Platz besetzte, abgedunkelte Stadthalle von Eschborn. Plötzlich hebt ein Gesang von ganz hinten aus der linken Ecke an: "Die Vogelhochzeit" wird intoniert. Dieses Frühlingskinderlied fliegt von einem Ende des Saales zum anderen: Je zwei Strophen werden von jedem der an den Seiten platzierten teilnehmenden Chöre gesungen. Die letzte Strophe übernimmt der bereits auf der Bühne stehende "Gesangverein Liederkranz", währenddessen sich der Vorhang hebt. Diese wie aus geheimnisvoller Dämmerung kommende Begrüßungsmelodie, die ins strahlende Scheinwerferlicht der Bühne mündet, ist ein gelungenes Sinnbild für den anbrechenden Frühling und findet bei den Zuschauern großen Anklang. Ganz frühlingshaft musste es den Zuhörern zumute werden, die am letzten Sonntag im März, dem vielleicht ersten strahlenden Frühlingstag diesen Jahres, in die Eschborner Stadthalle gefunden haben. Rabatten mit Narzissen, Hyazinthen und anderen Frühlingsblühern zieren die Bühne, ein Strauß aus blühenden Obstbaumzweigen steht neben einer Strelitzie, die mit ihren orangenen Blütenblättern an die Schwanzfedern des exotischen Papageis erinnert, den der Kinderchor Piccolo später besingen wird. Und in frühlingshaft fließendem Apricot begrüßt Angelika Odenwald die Gäste. Die warmherzige Moderatorin fuhrt nun schon zum wiederholten Male mit viel Wissenswertem zum diesjährigen Motto "Frühling" durchs Programm der Eschborner Chöre und überrascht nicht zuletzt mit häufigem Kostümwechsel, erscheint auch einmal in zünftiger Wanderkluft auf der Bühne. Mit ihren gekonnten Anmoderationen rückt sie die Ausführenden in den Mittelpunkt, verrät auch einmal Chorinternes und stiftet den passenden Rahmen zur Musik. Und wie vielfältig das Eschborner Chorleben ist, zeigt sich in dem bunten Programm, das den Zuhörern heute geboten wird. Sieben Chöre, darunter der Kinderchor, gestalten den Abend mit ganz unterschiedlichen Beiträgen zum Thema "Frühling". Der Gesangverein Liederkranz macht den Anfang mit kräftig klingenden "Frühlingsgrüßen". Wie auch der zweite Männerchor "Gesangverein Vorwärts" baut der Liederkranz ganz auf die Macht der geballten männlichen Stimmkraft und erreicht mit seinem Klang auch noch die letzte Reihe der Lauschenden im Saal. Ein fröhliches "Chianti-Lied" sorgt für rauschenden Beifall, und der romantische Satz "Wenn Zigeuner Hochzeit machen" ist ein erster Höhepunkt an diesem Abend. Der Männergesangverein' Vorwärts mit Dirigent Wilhelm Denker steht den Mannen um Manfred Drissler in keinster Weise nach: Auch hier erschallt ein "Frühlingsgruß", diesmal von Robert Schumann, "Frühlingsboten" werden besungen und eine Ode an einen Regenbogen ("Arcobaleno") angestimmt. Das alte Volkslied "Horch was kommt von draußen rein", von den Männern mit Schwung und einem vielsagenden Augenzwinkern vorgetragen, sorgt für ein Schmunzeln im Publikum, das aufmerksam den komplett dargebotenen Strophen folgt und das Lied vielleicht mit Erstaunen zum ersten Mal in seiner Gänze hört. Leisere Töne werden zwischen den Auftritten der beiden Männerchöre angeschlagen: Der Katholische Kirchenchor Niederhöchstadt mit seiner neuen Dirigentin Barbara Kuch hat sich an zwei schwierige Mendelssohn-Sätze herangewagt. Sehr lyrisch werden "Es fiel ein Reif und "Abschied vom Walde" vorgetragen. Dass die junge Dirigentin dem altgedienten Chor auch noch einen englischen Kanon (Spring) "aufgedrückt" hat, entlockt Angelika Odenwald einen amüsierten Kommentar über das Englische im Deutschen. Textlich dem Deutschen verpflichtet, aber im Ton moderner als die Vorgänger kommt die evangelische Chorgemeinschaft Niederhöchstadt / Steinbach "Zur Maienzeit" daher: Dirigent Clemens R. Schäfer hat seine Leidenschaft für Jazzpop in seine Arrangements von Mozarts "Komm lieber Mai" und Franz Doells "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" einfließen lassen, was seinen Chor vor eine große Herausforderung stellt, sind doch die versetzten Fugato-Partien und die Tonwechsel innerhalb der Stücke auch noch in getrennter Aufstellung (d.h. die Stimmen stehen nicht in Gruppen, sondern sind untereinander vermischt) zu bewältigen. Dies gelingt dem Chor nur, weil er - als der einzige an diesem Abend, außer den Kindern - auswendig singt und auf die helfenden Hände und pantomimischen Gesten des Dirigenten ohne Verzögerung reagieren kann. Neben dem peppig-anspruchsvollen Vortrag entzückt die Chorgemeinschaft mit hellen Oberteilen und farbenfrohen Schals, und als nach dem letzten Lied, "Wie schön blüht uns der Maien", das "Ade" verklingt und die Rosensträuße der Damen ins Publikum fliegen, während die Herren dazu mit rosa, roten und maigrünen Tüchern winken, ist ihnen die Zuneigung des Auditoriums gewiss. In der Pause ist dann auch von den Besuchern zu hören, wie "duftig und luftig" der Auftritt der Chorgemeinschaft gewirkt habe und wie lebhaft man sich über den Blumengruß gefreut habe. Insgesamt versprühe das Konzert wahrhaftig Frühlingsstimmung, hieß es, und mache so rechte Lust auf die helle Zeit. Richtig lustig wird es nach der Pause, als die "Piccolo"-Kinder unter Nadja Gorbacheva hinter dem Vorhang zum Vorschein kommen. Mit unnachahmlicher kindlicher Unbefangenheit und Frische singen die Mädchen "Tiritomba", eine Volksweise, und Franz Schuberts "Hörst du den Vogelsang". Zu großer Form aber laufen die Kinder auf, als sie ihr Lieblingslied vom Papagei im Zoo anstimmen. Das Publikum ist begeistert, und Angelika Odenwald läßt die Gelegenheit nicht ungenutzt, für den Kinderchor kräftig die Werbetrommel zu rühren (Jungen sind bestimmt auch willkommen!). Der Gemischte Chor unter Annette Marke schlägt wieder besinnlichere Töne an: Mozarts "Im Frühling" folgt einem alten Reigenlied, "Nun will der Lenz uns grüßen". Besonderen Eindruck hinterläßt das zartbittere Stück "Frühlingsglaube" von Peter Cornelius, mit dessen einfühlsamem Vortrag der Gemischte Chor für die wohl stillste und nachdenklichste Minute dieses Abends sorgt. Als dann die Mitglieder des im Durchschnitt deutlich jüngeren Chors "Songfire" den Gemischten Chor auf der Bühne für Agers "Wochenend und Sonnenschein" verstärken, wird vielleicht gerade aufgrund des stimmgewaltigen, beschwingten Vertrages das vernehmliche Problem der meisten Chöre offenbar: Die Jugend rückt kaum nach... Aber auch "Songfire" kämpft mit einem typischen Chor-Problem: Eine einzige Männerstimme hält tapfer die Stellung unter all den swingenden Damen. Doch Annette Marke weiß ihren Single-Bass gewinnbringend einzusetzen, läßt ihn im ersten Stück "Every time I feel the Spirit" ein herrliches Solo singen. Überhaupt gehört dieses Spiritual, das Annette Marke selbst arrangiert hat, in seiner abwechslungsreichen Intensität zum besten, was an diesem Abend geboten wurde. Das allbekannte "Moon River" und der ebenfalls von Annette Marke arrangierte Abba-Hit "Thank You for the Music" lassen die Zuhörer ins Träumen geraten und sind ein gelungener Abschluss des bunten musikalischen Frühlingsreigens, den die sieben Eschborner Chöre ihrem Publikum an diesem milden Märzenabend geboten haben. Als zum Abschied das Auditorium mit den gemeinsam auf der Bühne versammelten Chören "Hoch auf dem gelben Wagen" schmettert, hat wahrlich der Lenz im Main-Taunus-Land Einzug gehalten.
Höchster Kreisblatt 28.03.2007 (gs) Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Höchster Kreisblatts, Tageszeitung für den Frankfurter Westen und Main-Taunus-Kreis,
Höchster Kreisblatt 06.12.2006 (gs) Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Höchster Kreisblatts, Tageszeitung für den Frankfurter Westen und Main-Taunus-Kreis,
Eschborner Stadtspiegel 30.11.2006 (gs)
Steinbacher Nachrichten 09.12.2006 (al)
Höchster Kreisblatt 19.04.2005 (gs) Knapp 600 Besucher genießen in der ausverkauften Stadthalle das große Konzert der Eschborner Chöre ... pikant erotische Andeutungen leistete sich - ganz zur Freude des Publikums - der Ev. Kirchenchor Niederhöchstadt/Steinbach ... schon beim ersten Lied; ... ich hab das Fräulein Helen baden sehn, ließ so manchältere Zuhörerin mitwippen ... Clemens Schäfer sorgte durch gezielte Wechsel zwischen Frauen- und Männerstimmen für Unterhaltung voll Humor und Nostalgie ... ein Nachmittag mit Liedern der 20er und 30er Jahre ... peppig, heiter, besinnlich und erotisch. Eschborner Stadtspiegel 25.11.2004 (gs) Chöre glänzen beim Gloria ... 50 Sängerinnen und Sänger ... beste Zutaten für einen Konzertabend der besonderen Art ... Höchster Kreisblatt 14.11.2004 (jd) ... der katholische
Kirchenchor Niederhöchstadt und die Ev. Chorgemeinschaft Niederhöchstadt/Steinbach
präsentierten
ein üppiges Programm... die unbekanntere Messe breve von Charles
Gounod und Antonio Vivaldis berühmtes und mitreißendes Gloria...
gehört zu den Ohrwürmern und hebt jeden ... vom Stuhl. Steinbacher Information 22/2004 (gg) ... Musik für die Seele ... die Sängerinnen und Sänger der Ev. Chorgemeinschaft Niederhöchstadt/Steinbach und des Katholischen Kirchenchores Niederhöchstadt waren zum zweiten Male in einem gemeinsamen Konzert aufgetreten ... bei dem Satz "O Salutaris hostia" konnte man den Zuhörern eine Ergriffenheit ansehen... Höhepunkt des Abends war das Gloria von Antonio Vivaldi von den Chören gesungen, begleitet vom Kelkheimer Kammerorchester, der Orgel und dirigiert von Clemens Schäfer... ca. 300 Besucher spendeten lang anhaltenden Beifall. Höchster Kreisblatt 2. April 2003 (gs) und Taunus Zeitung 5. April 2003 ... Dehnen und Gähnen als Teil der gemeinsamen Erfolgsstrategie... Ungewohnte Töne erklingen schon vor dem Ansingen... Für den Leiter der Chorgemeinschaft Niederhöchstadt/Steinbach gehört Gähnen als Dehnübung des Rachenraumes zur umfassenden Vorbereitung eines guten Tones... Mehrmals im Jahr kommt in die Singstunden zusätzlich eine Stimmbildnerin, deren Wirken als sehr erfolgreich bewertet wird. Seit mehr als 20 Jahren gibt es den Kirchenchor... Höchster Kreisblatt April 2003 (gs) ... Wie überall stachen auch hier die Kirchenchöre mit ihren Leistungen heraus... Eschborner Stadtspiegel April 2003 zum Eschborner Chortag 2003 ...ein Konzert, ausgefüllt mit schönen Liedern ohne tiefe Schwermut - genussvolle, abwechslungsreiche zwei Stunden... Aus der Reihe der leistungsstarken Kirchenchöre trat als erste die evangelische Chorgemeinschaft Niederhöchstadt/Steinbach mit Liedern voller Poesie von Brahms und Reger...
Die Bedeutungen der Autorenkürzel finden Sie hier
Stand 28.02.2008 |
Dekanatsmusiker Axel Braun, Kronberg Dekanatsmusikerin Karin Giel, Bad Homburg
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